Anzeigen richtig lesen

Merkmale von Stellenanzeigen

Eine wichtige Form der Personalanwerbung ist die Stellenanzeige. Vergleicht man Stellenzeigen, so lässt sich feststellen, dass diese zwar immer firmenspezifisch und damit individuell gestaltet sind, aber dennoch fast immer folgende Merkmale aufweisen

  • Die Vorstellung des Unternehmens
    Die Branche, die Unternehmensgröße, Umsatzhöhe, Anzahl der Mitarbeiter, Märkte, Firmenphilosophie und das Leistungsprogramm wie Produktprogramm oder Dienstleistungen, etc.
  • Die Beschreibung der zu besetzenden Position
    Stellenbezeichnung, die Aufgaben des zukünftigen Stelleninhabers sowie dessen Vollmachten, Weiterentwicklungsmöglichkeiten etc.
  • Die erwarteten Voraussetzungen
    Ausbildung, Alter, Berufserfahrung, Weiterbildung, persönliche Eignungsmerkmale wie Teamfähigkeit, Belastbarkeit, etc.
  • Kontaktaufnahme mit dem Stellenausschreiber
    Firmenadresse und Ansprechpartner

Auswertung von Stellenanzeigen

Wer sich auf eine ausgeschriebene Stelle bewerben möchte, sollte die Stellenanzeige systematisch lesen und auswerten. Das Anforderungsprofil des Stellenausschreibers und das Eignungsprofil des Stellensuchenden sollten weitgehend zusammenpassen. Ziel der Analyse sollte sein, herauszufinden, welche der ausgeschriebenen Anforderungen unbedingt erfüllt werden müssen (Muss-Anforderungen) und welche möglichst erfüllt werden sollten (Kann-Anforderungen).

Neben den Leistungsanforderungen sind immer auch persönliche Eignungsmerkmale gefordert, die der Bewerber erfüllen sollte. Diese können in engem Zusammenhang mit der Unternehmenskultur und dem Unternehmensleitbild des Stellenausschreibers stehen und lassen sich mit dem Oberbegriff Sozialkompetenz am besten abgrenzen.

Nachstehend sollen zwei Stellenanzeigen ausgewertet und interpretiert werden. Bei der Entscheidungsfindung sollten Sie ähnlich vorgehen und alle relevanten Aspekte und Informationen der Anzeige analysieren und notieren, die für Sie wichtig sind.

Beispiel 1: Mitarbeiter/in Qualitätswesen

Aufmachung der Anzeige

Die Stellenanzeige gehört zu den klassischen Formen der Personalanwerbung und variiert in der Gestaltung und in der Größe. Neben der Such- und Ausschreibungsfunktion für eine vakante Stelle spiegelt sie das Firmenimage wider und ist ein wichtiges Medium der Selbstdarstellung von Unternehmen. Mit der Anzeigengröße und der Gestaltung entsteht ein Bild, das ein Unternehmen nach außen vermittelt.

Die Aufmachung und die Ansprache der vorliegenden Anzeige ist sachlich und setzt den Schwerpunkt auf die zu besetzende Position und die Erwartungen an den Bewerber. Sie weist im Übrigen auch die gebräuchlichen Merkmale und Gliederungspunkte auf, die oben beschrieben worden sind. Das Anzeigenformat entspricht der Wichtigkeit der zu besetzenden Position und bringt durch die gewählte Größe den entsprechenden und erwünschten Aufmerksamkeitswert. Die Anzeigenschaltung erfolgte in einer regionalen Tageszeitung.

Das Unternehmen

  • seit 1824
    Das Unternehmen blickt auf eine lange erfolgreiche Tradition zurück und ist bereits 180 Jahre alt. Also deutlich älter als die meisten Unternehmen in Deutschland. Dies spricht außerdem für Kontinuität und Sicherheit.
  • Mittelständisches Unternehmen
    Mittelständische Unternehmen sind in aller Regel geprägt durch kurze und schnelle Entscheidungswege, schnelle Reaktionszeiten auf Marktveränderungen, niedrigen Organisationsgrad, hohe Flexibilität, Dezentralisierung von Entscheidungsaufgaben, die den Mitarbeitern oftmals beträchtliche Gestaltungsspielräume bei der Realisierung vorgegebener Ziele einräumen. Daneben sind mittelständische Unternehmen durch wenige Hierarchien gekennzeichnet. Das Arbeitsumfeld und die Organisation sind durchaus nicht mit einem Konzern vergleichbar.
  • Gesenkschmiedeindustrie
    Hier ist die Branche bereits beschrieben. Die Gesenkschmiedeindustrie ist im Bereich der Metallumformung tätig. Hierfür bedarf es hohes Spezialwissen im Bereich der Metallbearbeitung.
  • Unsere Hauptkunden sind ...
    Die Kunden kommen aus den unterschiedlichsten Branchen wie Fahrzeugbau, Großmotorenbau und Bergbau. Das Unternehmen ist breit aufgestellt und damit nicht nur von einem oder wenigen Kunden abhängig. Auch wenn es die Anzeige nicht ausdrücklich erwähnt, lässt sich daraus schließen, dass das Unternehmen international tätig ist und über einen hohen Spezialisierungsgrad sowie länderspezifisches Spezialistenwissen verfügt.
  • als eigenständiges Unternehmen zum Verbund ...
    Das Unternehmen gehört mit mehreren anderen Unternehmen zu einem Unternehmensverbund, also zu einer Holding-Gesellschaft. Das Wort »eigenständig« signalisiert, dass Entscheidungen offensichtlich weitgehend unabhängig von der Konzern-Holding getroffen werden können. Die Zugehörigkeit zu einem Verbund sollte hier durchaus positiv bewertet werden, da es innerhalb einer Unternehmensgruppe oftmals Weiterentwicklungsmöglichkeiten gibt, die das Einzelunternehmen vielleicht nicht zu bieten hat. Das Unternehmen ist erfahrungsgemäß im Verbund auch unabhängiger und nicht so anfällig gegen konjunkturbedingte Schwankungen.
  • den hohen Qualitätsansprüchen ...
    Für den Einsatz von Motoren und Maschinen sind hohe Investitionskosten erforderlich. Die Kunden erwarten deshalb lange Laufleistungen. Maschinen müssen über viele Jahre und unter teilweise extremen Bedingungen fehler- und wartungsfrei arbeiten. Für Hersteller von Maschinen oder Maschinenteilen ist deshalb höchste Qualität ein wichtiges Überlebensmerkmal im internationalen Wettbewerb geworden. Dies gilt auch für das Stellen ausschreibende Unternehmen.

Die ausgeschriebene Stelle

  • Mitarbeiter/in Qualitätswesen
    Gesucht wird der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin Qualitätswesen. Aus der Stellenanzeige lassen sich die organisatorische Eingliederung der Stelle und die Über- und Unterstellungsverhältnisse nicht ohne weiteres erkennen. Die offerierte Stelle ist nicht als Stelle mit Leitungsfunktion ausgeschrieben, sondern innerhalb der mittleren oder unteren Führungsebene. Auch gibt es keine eigene Abteilung Qualitätswesen. Sonst wäre entweder der Leiter Qualitätswesen oder Leiter Qualitätsmanagement ausgeschrieben worden, oder aber die Unterstellung wäre hier klar und deutlich formuliert worden. Beispielsweise »ist dem Leiter Qualitätswesen unterstellt«.
  • Idealerweise haben Sie ...
    Diese Formulierung lässt generell Spielräume offen, zieht aber dennoch eine klare Grenze, innerhalb der sich der Stellenbewerber mit seiner Berufsausbildung und Erfahrung bewegen sollte.
  • Ausbildung zum Werkstoffprüfer
    Gesucht wird der Mitarbeiter, der in einem zerspanenden Metallberuf ausgebildet worden ist, idealerweise den Beruf des Werkstoffprüfers erlernt hat. Das berufsspezifische Know-how, wie metallische Werkstoffe zu untersuchen und ihre Eigenschaften durch technologische Prozesse zu verändern und die Grundfertigkeiten in der Metallbearbeitung müssen daher beherrscht werden. Die detaillierten Kenntnisse der Produktions- und Bearbeitungsschritte und fundiertes Wissen über den Werkstoff Metall befähigen den Bewerber, Fehler zu erkennen, zu analysieren und sichere Hinweise zur Vermeidung von Fehlerquellen zu geben. Die Prüfverfahren, die angewendet werden, unterliegen in Durchführung, Ergebnisdarstellung und Qualitätssicherung vorgegebenen Normen oder anderen Regelwerken.
  • aus mehrjähriger Praxis geläufig
    Die ausgeschriebene Stelle richtet sich an zwei Bewerbergruppen. Einmal den Bewerber mit Ausbildung und anschließender Spezialisierung durch ein Fachhochschulstudium oder den technisch versierten Praktiker, der nach seiner Ausbildung bereits mehrere Jahre praktische Erfahrung in diesem Bereich gesammelt hat. Ganz konkret bedeutet das, dass der Bewerber bereits Erfahrungen gesammelt hat, metallische Materialien auf innere und äußere Fehler zu untersuchen und eine gleich bleibende Qualität der hergestellten Produkte sicherzustellen. Der sichere Umgang mit entsprechenden Prüfgeräten wird vorausgesetzt. Ebenfalls die genaue Dokumentation der Messergebnisse. Die Ausschreibung richtet sich daher nicht an den Berufseinsteiger.
  • Enge Zusammenarbeit mit der Produktion, dem Vertrieb, dem Einkauf
    Die hier gestellten Anforderungen an den Stellenbewerber zielen im Wesentlichen auf seine sozialen Fähigkeiten und Kenntnisse, die in der ausgeglichenen Persönlichkeit des Bewerbers und seiner Sozialkompetenz begründet sind.
    Verschiedene Abteilungen eines Unternehmens wie Produktion, Vertrieb und Einkauf haben vorgegebene Ziele, die es innerhalb eines Zeitraumes zu erreichen gilt. Diese Ziele sollten sich am Gesamtunternehmensziel orientieren. Dennoch kommt es gelegentlich zu Zielkonflikten. So benötigt beispielsweise der Vertrieb schnellstmöglich und innerhalb kürzester Zeit ein neues Produkt in kleiner Auflage. Der Zeitfaktor stehe eindeutig im Vordergrund, auf die Qualität müsse nicht so genau geachtet werden, heißt es. Der Einkauf hingegen beansprucht für sich längere Zeit für die optimale Lieferantenauswahl unter Qualitätsgesichtspunkten und die Produktion muss eine optimale Fertigungsmenge bereitstellen, um das Produkt unter Berücksichtigung von Maschinenrüstzeiten wirtschaftlich zu fertigen.
    Ein Zielkonflikt, der häufig auftreten kann und der vom Mitarbeiter oder der Mitarbeiterin Qualitätswesen gelöst werden muss. Hierfür sind Einfühlungsvermögen und integrierendes Verhalten sowie Vermittlungsfähigkeit zwischen verschiedenen Abteilungen von großer Bedeutung. Nicht zuletzt sind aber auch Überzeugungskraft und Durchsetzungsvermögen gefragt, wenn es um qualitätsrelevante Fragen geht. Sozialkompetenz und Kooperationsfähigkeit sind für diese Stelle besonders wichtig, da der Stelleninhaber keine Weisungsbefugnis gegenüber den beteiligten Abteilungen hat.
  • zu vermitteln, dass Qualität nicht nur im Handbuch steht
    Das Unternehmen beschäftigt sich bereits intensiv mit dem Qualitätsgedanken und ist sicher auch nach DIN EN ISO 9002 zertifiziert, da ein Qualitätshandbuch und damit ein Qualitätsdenken bereits begründet worden ist. Hier geht es um die Weiterführung des Qualitätsgedankens im Hause, durch den Ausbau der Qualitätssicherungssysteme beispielsweise über Qualitätszirkel und der visuellen Darstellung der Notwendigkeit zur Qualität im Unternehmen. Nicht zuletzt geht es um die Verstärkung einer Qualitäts-Denkhaltung, die sich jeder einzelne Mitarbeiter abteilungsübergreifend zu Eigen machen sollte.
  • gute Englisch- und PC-Kenntnisse
    Die geforderten guten Englischkenntnisse untermauern noch einmal die Annahme, dass das Unternehmen international tätig ist, vielleicht sogar noch weitere Fertigungsstandorte im Ausland hat, oder aber ausländische Verbundunternehmen, die innerhalb der Holding zusammengefasst worden sind. So könnte es sein, dass ein Qualitätszirkel auf Holdingebene, der in englischer Sprache abgehalten wird, einberufen werden soll. Darüber hinaus wird das Unternehmen ausländische Kunden- und Lieferantenbeziehungen pflegen. Sicher werden Werksbesichtigungen mit diesen ausländischen Partnern durchgeführt. Wichtige Fragen zum Thema Qualität werden dort angesprochen und müssen beantwortet werden. Oder es werden visualisierte Präsentationen zu diesem Thema gebraucht.
    Die PC-Kenntnisse werden zur Erstellung von Analysen, Statistiken, Dokumentationen von Messergebnissen und der Ergebnisdarstellung im Bereich Qualitätswesen sowie deren Visualisierung benötigt.
  • Aussagefähigen Bewerbungsunterlagen
    Zu den aussagefähigen und vollständigen Bewerbungsunterlagen gehören das Bewerbungsschreiben, der Lebenslauf mit Lichtbild, die Zeugnisse sowie Zertifikate und Bescheinigungen, die über die Aus- und Weiterbildung Auskunft geben.
  • Standort Hagen
    Die vollständige Adresse des Unternehmens zeigt, dass das Unternehmen in einer großen Stadt in Nordrhein-Westfalen ansässig ist. Der Stellenbewerber sollte sich bei Interesse auch die Region und die örtlichen Gegebenheiten ansehen, wenn er nicht aus der Gegend stammt. Dies ist besonders wichtig bei einem notwendigen Wohnortwechsel, wenn die Familie betroffen ist. Wie ist die Infrastruktur vor Ort, gibt es Kindergärten, Schulen Ausbildungsmöglichkeiten etc.? Ist die Familie bereit, einem Wohnortwechsel zuzustimmen? Kann man noch zwischen dem derzeitigen Wohnort und dem neuen Arbeitsplatz hin und her pendeln, etc.?

Beispiel 2: Ausstellungsverkäufer(in)

Aufmachung der Anzeige

Bei der Gestaltung der vorliegenden Anzeige wurde eine Kombination von Bild und Text gewählt, wobei der Bildanteil der Anzeige nahezu 30 Prozent ausmacht. Dem Foto kommt eine wichtige Bedeutung zu. Es steht im Anzeigenaufbau noch vor den textlichen Informationen und zeigt eine typische Beratungssituation im Verkauf, die im Fachmarkt täglich unzählige Male vorkommt.

Das kundenorientierte Arbeiten und die Verkaufsberatung stehen grundsätzlich im Mittelpunkt. Dies wird auch in der Rangfolge der erwarteten Voraussetzungen an die zu besetzende Stelle deutlich. Allen Merkmalen voran, also noch vor den fachlichen Voraussetzungen steht die freundliche Verkaufsberatung. Erst an zweiter Stelle rangieren die fundierten Kenntnisse über Holzwerkstoffe und Bauelemente.

Der Aufmerksamkeitswert dieser Anzeige ist sehr hoch einzuschätzen, da Text und Bild kombiniert werden und eine weitere Farbe hinzukommt. Die Farbe Grün hat nicht nur Signalcharakter, sondern weist auf den ökologischen Charakter des Werkstoffes Holz hin. Denn Holz gehört zu den nachwachsenden Rohstoffen und wird deshalb als besonders umweltfreundlich eingestuft.

Das Unternehmen

Das Fachhandelsunternehmen und dessen Produkte und Dienstleistungen werden nicht vorgestellt. Es muss davon ausgegangen werden, dass das stellenausschreibende Unternehmen aus der Region Nordhessen durch sein Renommee und dem hohen Publikums- und Kundenverkehr bereits weithin bekannt ist.

Die ausgeschriebene Stelle

  • Ausstellungsverkäufer(in) für die Abteilung Holz-Innenausbau
    Ausstellungsverkäufer und -verkäuferinnen der Abteilung Holz und Innenausbau arbeiten vorwiegend im Verkauf. Sie beraten sowohl Laien als auch Fachleute über die richtige Verwendung und Verarbeitung des Werkstoffes Holz und über die Anwendung von Arbeitstechniken von Holz bearbeitenden Maschinen bzw. Werkzeugen. Sie stellen für den Endverbraucher das richtige und ausreichende Warenangebot bereit. Hierzu gehören beispielsweise Hobelware, Profilholz, Leimhölzer, Spanplatten, Sperrholz, Laub- und Nadelschnittholz, Holz-Bauelemente und -stoffe für den Innenausbau sowie Holzbearbeitungswerkzeuge und Maschinen, Klebstoffe, Holz und Holzschutzmittel. Neben der reinen Kundenberatung, die oftmals auch die Innenraumgestaltung umfasst, können Ausstellungsverkäufer und -verkäuferinnen auch entsprechende betriebswirtschaftliche Aufgaben übernehmen wie die Sortimentsgestaltung und Warenbeschaffung, Lagerverwaltung sowie Aufgaben im Abrechnungs- und Bestellwesen oder in Marketing und Werbung.
  • Freundliche Verkaufsberatung
    Von dem Stellenbewerber oder der Bewerberin wird erwartet, dass er/sie durch seine/ihre gewinnende und freundlich zuvorkommende Persönlichkeit überzeugt. Auftritt und Aussehen wirken sympathisch. Das Interesse am Kunden und dessen spezifischen Problemen zeigt sich im positiven Verhalten des Verkäufers gegenüber der Kundschaft. Es geht darum, dem Kunden Lösungen für seine Probleme zu verkaufen. Der Kunde soll den Eindruck erhalten, dass das Verkaufsgespräch zwischen dem Verkäufer und ihm einzigartig und individuell ist und nicht eine stereotypische Wiederholung von ähnlichen Verkaufssituationen. Die Verkaufsgesprächsführung ist immer kunden- und lösungsorientiert.
  • Fundierte Kenntnisse über Holzwerkstoffe und Bauelemente
    Zur kompetenten Beratungsleistung gehört das fundierte Wissen über den Werkstoff Holz und das komplette Umfeld. Hier gilt grundsätzlich: je umfangreicher das Wissen, um so besser die Beratung. Das Grundwissen zum Thema Holz beginnt mit dem mikro- und makroskopischen Aufbau von Hölzern, den verschiedenen Holzarten und Holzsorten, den Eigenschaften von Hölzern, den Klassifizierungsmerkmalen, Verhalten des Holzes gegenüber Schall, Feuchtigkeits- und Temperatureinflüssen und endet bei den Holzschäden und deren Beseitigung durch Holzschutzmaßnahmen. Neben diesen Kenntnissen werden weitere Kenntnisse im Bereich der Holzwerkstoffe und deren Be- und Verarbeitung erwartet. Hierzu zählen Furnierplatten, Tischlerplatten, Parkett, Sperrtüren, Flachpressplatten, Strangpressplatten, Holzfaserplatten bis hin zu Türen, Fenstern, Fußböden aus Holz, Trennwänden, Dämmstoffen, Wandvertäfelungen und Deckenverkleidungen sowie Innenraumgestaltung.
  • Gestaltung und Pflege der Ausstellung
    Im Bereich der Ausstellung werden Einrichtungslösungen und Innenräume gezeigt, die mit Holz und Holzwerkstoffen gestaltet sind. Daneben werden Holzwerkstoffe und Bauelemente zum Verkauf angeboten. Hier sollen sich Kunden durch Ideen und Anregungen für die private Raumgestaltung und Einrichtung sowie den eigenen Innenausbau inspirieren lassen. Der ansprechenden Gestaltung und optimalen Pflege kommt deshalb eine hohe Bedeutung zu. Die positive und einladende atmosphärische Wirkung einer Ausstellung wirkt sich bereits im Vorfeld des Verkaufsgespräches vorteilhaft aus. Sie wirbt für die Produkte und hilft nachhaltig auf der Argumentationsseite, um einen positiven Gesprächsabschluss herbeizuführen.
  • Angebots-Erstellung
    Für das Erstellen von Angeboten werden moderne Softwarelösungen eingesetzt, die beherrscht werden müssen. Der Umgang mit Anwendersoftwaresystemen sollte deshalb vertraut sein. Komplexe Angebote umfassen nicht nur Menge und Preise unterschiedlicher Produkte etc. sondern auch Aufmaße, Montagepläne und Planungshilfen, die maßgenau und detailliert ausgeführt werden müssen. Bauzeichnungen mit Raummaßen werden von den Kunden mitgeführt und müssen verstanden und interpretiert werden, um optimal planen und anbieten zu können. Darüber ist die Preis- und Angebotspolitik des Hauses mit den verschiedenen Rabattsystemen und Mengenstaffelungen bis hin zur Versandkostenplanung bei der Angebots-Erstellung zu berücksichtigen.
  • Unterstützung des Wareneinkaufs
    Hierbei wird es in erster Linie um die bedarfsorientierte Bereitstellung der Warensortimente handeln. Die Ware muss ständig in ausreichender Menge und Qualität verfügbar sein. Lagerabgänge sind mittels Bestandsführungssystemen wie Bestandslisten und EDV-unterstützter Bestandsführung sowie Datenerfassungssystemen sichtbar zu machen und an den Bereich Einkauf weiterzuleiten. Optimale Lagermengen, Bestellmengenoptimierungen und Meldebestände werden mit dem Einkauf zusammen im Hinblick auf Lieferzeiten erarbeitet.
  • Sicheren Arbeitsplatz in einem expandierenden Unternehmen
    Das Unternehmen schwimmt ganz offensichtlich erfolgreich auf der Do it yourself-Welle und expandiert. Die handwerkliche Selbsthilfe hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Die Industrie stellt hierfür entsprechende Produkte bereit, die auch von Laien verarbeitet werden können. Handwerker werden nicht mehr mit allen Aufgaben im privaten Sektor beauftragt, da die Kosten relativ hoch sind. Dieser Trend wird sich in den kommenden Jahren noch deutlich verstärken, so dass im Bereich der Bauchfachmärkte zusätzlicher qualifizierter Personalbedarf und zusätzliche Arbeitsplätze benötigt werden.
  • Flexible Arbeitszeit
    Durch die Veränderung des Ladenschlussgesetzes sind längere Öffnungszeiten bis 20.00 Uhr üblich geworden. Hierauf können sich größere Handelsfirmen mit vielen Mitarbeitern durch flexible Arbeitszeiten und variablen Arbeitszeitregelungen, die mit einzelnen Mitarbeitern abgestimmt werden, deutlich besser einstellen, als kleine Einzelhandelsgeschäfte, die durch die neuen Öffnungszeiten deutlich benachteiligt werden. So werden regelmäßig Kernarbeitszeiten für die Mitarbeiter festgelegt und mit einem flexiblen Anteil kombiniert. Dieser variiert im Zeitablauf.
  • Selbstständiges Arbeiten in einem netten Kollegen-Team
    Selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten sind die notwendigen Voraussetzungen für den erfolgreichen Verkauf. Selbstständig bedeutet eine Kundenanfrage in einen Auftrag umzuwandeln und diesen vom Angebot bis zur Warenauslieferung zu managen. In arbeitsteiligen Fachhandelsunternehmen gibt es mitunter Spezialisten, die im Bedarfsfall herangezogen werden können. Dennoch bleibt die Gesamtverantwortung zur Abwicklung eines Kundenauftrags beim Ausstellungsverkäufer. Gegenseitige Hilfestellung ist selbstverständlich und Teil guter Teamarbeit.
  • Gründliche Einarbeitung
    Unternehmen haben immer ein Interesse daran, neue Mitarbeiter schnellstmöglich in den Arbeitsprozess zu integrieren. Eine gründliche Einarbeitung, die über einen Einarbeitungsplan festgelegt wird, fördert die schnelle Integration. Auch wenn der neue Stelleninhaber bereits Erfahrungen aus anderen Unternehmen mitbringt, gibt es tendenziell doch firmenspezifische Besonderheiten im Organisations- und Arbeitsablauf oder ein differierendes Produktsortiment, so dass immer eine gründliche Einarbeitung erfolgt.
  • Schulungen und Weiterbildung
    Sowohl das inserierende Unternehmen, als auch die Hersteller der vom Fachhandel vertriebenen Produkte haben ein Interesse an Schulungen und Weiterbildungen, da sich die Produktvielfalt erhöht und damit auch die erforderliche Beratungskompetenz. Schulungen werden regelmäßig von Fachhandelsseite aber auch von der Industrie - dort auf eigene Kosten durchgeführt. Hier insbesondere dann, wenn von der Industrie Systemelemente im Einrichtungsbereich angeboten werden, die besonders beratungsintensiv sind.
dst@dst.tux4web.de info@dadadada.de

Das hier sieht nur jungepartner und Suchmaschinen.